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Der
Name Achaia
Bei Homer und anderen frühen Autoren werden die Griechen in ihrer
Gesamtheit Achaier
genannt. Auch bei heutigen Autoren ist dies eine Bezeichnung für die mykenischen Griechen.
Die Landschaft
Achaia im Nordwesten der Peloponnes wurde nach ihren
Bewohnern, den
Achaiern, benannt. Archäologische Funde belegen, daß
Achaia nach dem Zerfall der mykenischen Zentren in der Argolis zu einem
Rückzugsgebiet der mykenischen
Kultur wurde.
Die Städte Achaias schlossen sich zum
Achäischen Bund
zusammen. Im Jahre
146 v. Chr. wurde der Bund von Rom besiegt. Die griechischen Kerngebiete
nördlich von Mazedonien wurden zur römischen Provinz
Achaia. Unter römischer Herrschaft begann die Christianisierung. Paulus
grüßt im 2. Korintherbrief die Christen "in ganz
Achaia".
Im Mittelalter, von 1205 bis 1430, geriet ein großer Teil der Peloponnes
unter die Herrschaft der Franken. Diese machten die eroberten Gebiete zum
Fürstentum
Achaia. Bis ins 18. Jahrhundert blieb
Achaia eine
gebräuchliche Bezeichnung für Griechenland.
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Kopf
des Zeus auf
einer Münze des
Achäischen
Bundes.
160-146 v. Chr.,
Numismatisches
Museum, Athen
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Reisetip:
Bummelzug
Reisen
heißt genießen, und dazu gehört Muße zum Schauen und Entdecken.
Von Athen aus kann man die Region Achaia mit Mietwagen oder Überlandbus
bequem in zwei bis drei Stunden erreichen. Mit dem Zug dauert es etwa eine
Stunde länger, jedoch ist die Fahrt nicht nur beschaulich, sondern
ausgesprochen genußvoll. Gleichzeitig kann man in nostalgischen
Erinnerungen schwelgen. Eine altmodische Eisenbahn mit schmaler Spurweite
umrundet die Peloponnes.
Die Bahnstrecke folgt der Küstenlinie des Golfes von Korinth, in geringer
Entfernung vom Meer. Zur Rechten sieht man das blaue Wasser des Golfes, auf der anderen Seite erblickt der Reisende Hügel,
Berge und Täler. Besonders geruhsam ist die Fahrt mit dem Regionalzug
(nicht IC), der in vielen malerischen Dörfern anhält.
Es empfiehlt sich, erster Klasse zu fahren. Die Fahrkarte ist
preiswert und dient gleichzeitig als Platzkarte. Koffer werden im
Gepäckwagen befördert. Die erste Klasse ist stets
"Nichtraucher".
Im übrigen kann man die Bahnreise - mit erholsamen Unterbrechungen und
interessanten Abstechern - weiter fortsetzen. Der Zug fährt von Patras bis Kalamata. Von dort aus geht es über Tripoli und Argos zurück
nach Korinth und Athen. Von der Hauptstrecke aus gibt es
Stichbahnen, beispielsweise nach Olympia oder Nauplio. (Diese
Nebenstrecken sind zur Zeit leider für einige Jahre außer Betrieb.)
So kann man sich durch eine Rundfahrt mit der Schmalspurbahn beinahe die gesamte
Peloponnes erschließen. Die Peloponnes-Rundstrecke ist eine der faszinierendsten Bahnstrecken Europas und ermöglicht grandiose Ausblicke.
Ein reizvoller Abschnitt ist die Fahrt entlang der Küstenlinie des Golfes und
des Ionischen Meeres von Korinth über Patras bis Kato Achaia.
Links
zur Peloponnes- Eisenbahn:
http://www.hellas-individuell.de/Pelepo.htm
http://www.blockstelle.de/streckeKalamataKorinth.html
http://mercurio.iet.unipi.it/pix/gr/narrow_gauge/3000/pix.html
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